Ulfenbachtal-Schule


Direkt zum Seiteninhalt

4.2 Schulorganisation

Schulprogramm > 4 Leitsätze und Schwerpunkte der schulischen Arbeit

4.2 Schulorganisation

Wir wollen unsere Schulorganisation kindgerecht gestalten und dabei der Entwicklungsstufe der Schüler gerecht werden. Es sollen weitere Möglich-keiten gefunden werden, den Kindern Verantwortung in verschiedenen Be-reichen zu übertragen.


4.2.1 Rhythmisierung

Seit dem Schuljahr 1998/99 haben wir das Element der Rhythmisierung und das ge-meinsame Frühstück an unserer Schule verwirklicht. Die Rhythmisierung hat sich posi-tiv auf die fachübergreifende Arbeit ausgewirkt, so dass ein differenziertes Lernen erfol-gen kann.

Der "offene Anfang", der eine Gleitzeit von 07.20 Uhr bis 07.40 Uhr beinhaltet, hat eine beruhigende Wirkung auf das Verhalten der Schüler. Sie können sich bereits vor Unter-richtsbeginn selbstständig mit zur Verfügung stehenden Materialien in ihren Klassen beschäftigen bzw. Bewegungsangebote bei entsprechendem Wetter im Freien nutzen. Dies führt zu weniger Konflikten vor dem Unterricht.

Der Unterrichtsvormittag gliedert sich in folgende Zeitabschnitte:

" 07.20 h - 07.40 h Gleitzeit
" 07.40 h - 09.10 h 1. Unterrichtsblock
" 09.10 h - 09.20 h Gemeinsames Frühstück
" 09.20 h - 09.40 h Pause
" 09.40 h - 11.10 h 2. Unterrichtsblock
" 11.10 h - 11.25 h Pause
" 11.25 h - 12.55 h 3. Unterrichtsblock

Über die verbindliche Unterrichtszeit hinaus können die Schüler bis einschließlich der 6. Stunde betreut werden, da ein entsprechendes personelles Angebot in Zusammenar-beit mit dem Schulförderverein als Träger besteht. Durch eine aktuelle Erhebung durch einen Fragebogen wurde deutlich, dass die Eltern längere Betreuungszeiten für ihre Kinder benötigen, weshalb die Schulleiterin mit dem Kreis in Verbindung steht.


4.2.2 Stundenplangestaltung

Unser Stundenplan entspricht der Verordnung über die Stundentafel für die Grundschu-le. Er garantiert Verlässlichkeit über den tatsächlich gehaltenen Unterricht sowie Ver-lässlichkeit über die Zeit des Kindes in der Schule. Er richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten (80 % Fahrschüler) als auch nach den zur Verfügung stehenden Leh-rern. Wir bemühen uns um ein zusätzliches AG-Angebot. Wir bieten verbindliche Schul-zeiten, um den veränderten Anforderungen unserer Gesellschaft Rechnung zu tragen.


4.2.3 Pausengestaltung

Bei schönem Wetter halten sich alle Schüler auf dem Pausenhof auf. Durch sportliche Kleingeräte (Seile, Reifen, Stelzen, Diabolos, Jonglierteller usw.), die in den klassenei-genen Bewegungskisten und einem von den Kindern selbstverwalteten Spielgerätehaus untergebracht sind und den Kindern zusätzlich zu den fest installierten Geräten zur Ver-fügung gestellt werden, besteht ein vielfältiges Bewegungsangebot. Wir konnten fest-stellen, dass sich dadurch Aggressionen verringert haben. In den Regenpausen haben die Schüler die Möglichkeit, die Flure sowie auch die Klassenräume zu nutzen (siehe: Gestaltung des Schulvormittages /"offener Anfang").


4.2.4 Einschulungsverfahren

Unser Einschulungsverfahren wurde von uns in den letzten Jahren im Zuge der Flexib-len Eingangsstufe verändert. Es finden Treffen mit den Erzieherinnen der Kindergärten statt. Hier werden Fragen, Erwartungen, Termine für Besuche und gemeinsame Aktivi-täten geplant und besprochen. Besonders viel Zeit widmen wir uns gemeinsam für die Besprechung der einzelnen Kinder. Zum einem werden anhand eines Steckbriefes die neuen Schulanfänger vorgestellt, zum anderen geben wir Rückmeldung der "Neuan-kömmlinge" nach ca. ½ Jahr. Für jeden Kindergarten gibt es im Kollegium einen An-sprechpartner. Vor allem bei der Einteilung der Klassen hat sich die intensive Arbeit als großen Vorteil herauskristallisiert. So können ideal heterogen gemischte Gruppen zu-sammengestellt werden.
Für die Eltern der neuen Schulanfänger findet im Januar ein Informationselternabend statt, der sich besonders mit den Fragen der Eltern zur Flexiblen Eingangsstufe be-schäftigt.
Der neu installierte Schnuppertag sowie der traditionelle "Kennenlerntag" geben noch-mals die Möglichkeit, Kinder näher zu beobachten. Die schulärztliche Untersuchung gibt uns noch weitere Hinweise auf den Entwicklungsstand der Kinder. In den ersten Wo-chen wird die Differenzierungsprobe nach Breuer-Weuffen mit allen "jungen Hüpfern" durchgeführt.


4.2.5 Flexible Eingangsstufe

"Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken."
(Albert Einstein)

Seit dem Schuljahr 2010/11 gibt es an der Ulfenbachtal-Schule die Flexible Eingangs-stufe. Im Zuge der wegfallenden Vorklasse, die seit 1978 bestand, sowie der veränder-ten Kindheit, haben das Kollegium sowie die Schulgremien entschieden, den Schulan-fang neu zu gestalten.
Der Unterricht der ersten und zweiten Klassen in jahrgangsgemischten Lerngruppen statt. In unseren 4 Flex-Klassen lernen max. 25 Kinder gemeinsam. Unsere Eingangs-klassen sind die Bären (1/2 a), die Schafe(1/2 b), die Raben (1/2 c) und die Löwen (1/2d). Dort gibt es "junge Hüpfer" und "alte Hasen". Die Kinder lernen voneinander und miteinander.
Die Kinder kommen mittlerweile mit so unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in die Schule, dass der traditionelle Unterricht für viele Kinder nicht mehr "passt". Der eine kann bereits lesen und würde sich langweilen, stören oder die Lust an der Schule verlie-ren, wenn er im Gleichschritt Buchstabe für Buchstabe mit den anderen lernen muss, wo er das doch alles schon kann. Der andere hat noch Probleme, überhaupt einen Stift zu halten und kann die verschiedenen Laute der Sprache noch nicht unterscheiden. Er wäre schnell frustriert und die Freude und Motivation, jetzt ein Schulkind zu sein, wäre schnell dahin, denn er wäre permanent überfordert. Jedes Kind ist ein Individuum, eine Persönlichkeit mit eigenen Interessen und Fähigkeiten.
Als Vorteile der Flexiblen Schuleingangsphase sind die flexiblen Übergangsmöglichkei-ten sowie die ideale Anknüpfung an die Arbeitsweise der Kindertagesstätten zu nennen. Speziell die Schulanfangsphase wird durch die Jahrgangsmischung stark entlastet, in-dem die Kinder in eine bestehende soziale Lerngruppe integriert werden. Der Hälfte der Schüler sind die Regeln und Rituale des Schulalltags vertraut und sie können diese an die Schulanfänger weitergeben. Durch die bereits vorhandene Gruppenkultur und da-durch bestehende Stabilität, ist es der Lehrkraft möglich, mehr Zeit für die individuelle Betreuung und Förderung zu verwenden.
Durch § 20 des HSchG (11/2004) "(...) können Grundschulen ermächtigt werden, die Jahrgangsstufen 1 und 2 curricular und unterrichtsorganisatorisch in dem durch Lehr-plan und Stundentafel gesetzten Rahmen zu einer pädagogischen Einheit zu entwi-ckeln, die die Schülerinnen und Schüler nach ihrem jeweiligen Leistungs- und Entwick-lungsstand auch in einem oder in drei Schuljahren durchlaufen können." In der Flexiblen Schuleingangsphase werden einmal jährlich alle schulpflichtigen Kinder sowie auf El-ternwunsch vorzeitig einzuschulende Kinder ("Kann-Kinder") aufgenommen. Die bislang als Vorklassenkinder eingestuften Kinder werden integriert. Die Schulpflicht eines Kin-des beginnt auch im Einzugsbereich einer Grundschule mit Flexiblen Schuleingangs-phase nach § 9 Abs. 1 Satz 1 mit der Vollendung des sechsten Lebensjahres bis zum 30. Juni. Nach § 18 des HSchG können Kinder, die bis einschließlich 1. Juli geboren sind und damit zum 30. Juni das fünfte Lebensjahr vollenden, aufgenommen werden.


4.2.6 Vorlaufkurs

Die Ulfenbachtal-Schule bietet einen Vorlaufkurs Deutsch an, der sich an Kinder richtet, deren deutsche Sprachkenntnisse nicht ausreichend für einen erfolgreichen Schuleintritt sind. Der Kurs besteht aus aufeinander aufbauenden Lerneinheiten und läuft über ein Schuljahr. Er orientiert sich an dem Sprachförderprogramm "Deutsch für den Schulstart" der Universität Heidelberg.
Die Inhalte und Lernziele sind der Aufbau und die Erweiterung des Wortschatzes, richti-ge Anwendung der Artikel, Satzbau und Grammatik. Es werden Teilbereiche der sprachlichen Fähigkeiten für schulische Bereiche sowie erste allgemeine schulbezoge-ne Fähigkeiten in der Gruppe gefördert.
Durch Spiele, Erzählrunden, Lieder und Reime erlernen die Kinder mit den Handpuppen "Draco" und "Mimi" spielerisch und mit viel Spaß den Umgang mit der deutschen Spra-che.


4.2.7 Förderverein

Seit 1991 besteht der "Schulförderkreis der Grundschule Grasellenbach/Wahlen". Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Fürth eingetragen und vom Finanz-amt als förderungswürdig und steuerbegünstigt anerkannt. Die Aufgaben und Ziele des Vereins sind in § 2 der Satzung festgelegt. Hierzu heißt es in Abs.1: "Der Schulförder-kreis dient der ideellen, sachlichen und finanziellen Förderung der Aufgaben der Grund-
schule Grasellenbach/Wahlen."

Er stellt eine inzwischen nicht mehr wegzudenkende Institution innerhalb der Schule dar. So konnten in den letzten Jahren neben der Anschaffung von zahlreichen Unter-richtsmaterialien und Werkzeugen auch größere Projekte verwirklicht werden (Überda-chung der Bushaltestelle, Baumhaus, Kletterwand, grünes Klassenzimmer etc.)

Home | Überblick | Schüler | Eltern | Kollegium | Aktivitäten | Feste | Projekte | Schulprogramm | Termine | Links | KONTAKT | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü